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ArtSimple - NetzGalerie ArtSimple - NetzGalerie ArtSimple - NetzGalerie Zum 20-sten Geburtstag Bürgerpark Saarbrücken 2009
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Bürgerpark - ein Garten, in dem Erinnerung wächst“ (Saarbrücker Zeitung für den Stadtverband Saarbrücken, 20.06.1988)Einige Neugierige verirren sich schon mal in Saarbrückens Bürgerpark; meist sind es Fusgänger oder Radler, die sich auf der Hafeninsel umschauen. Doch im großen und ganzen bestimmen zur Zeit noch die Bautrupps das Bild in der "grünen Oase" inmitten der Großstadt. Seit Jahresbeginn hat sich auf dem etwa neun Hektar großen Areal an der Saar zwischen Kongreßhalle und dem Weg der Malstatter Schleuse eine Menge getan. Von den eingeplanten 12 Millionen DM für die Umgestaltung der Brachfläche zum Park sind inzwischen 8 Millionen verbaut. Skeptiker haben davon gesprochen, daß auf der Hafeninsel für viel Geld ein "Trümmergarten" entsteht, - und irgendwie erinnert auch vieles in dem entstehenden Park durch die bewußte Absage an das gar zu Perfekte an die Zeit, als Saarbrücken und damit auch der Bereich des Alten Hafens in Schutt und Asche lagen. Das ist aber durchaus gewollt. Wie Baudirektor Eckhard Rau im Gespräch mit der SZ anmerkte, soll der Bürgerpark eben keine Ähnlichkeit mit Grünanlagen aus der Barockzeit oder Parks nach englischem Muster haben, sondern einen ganz und gar eigenständigen Charakter bekommen. Das scheint tatsächlich zu gelingen. Denn der Bürgerpark, der in seiner Grundstruktur inzwischen gut zu erkennen ist, bietet eine Mischung, die wirklich einzigartig ist: Da steht ganz bewußt Altes in Form von Überresten der früheren Kohle- und Stahlindustrie in Verknüpfung zu Neuem wie beispielsweise der Teichanlage direkt unter der Westspange, deren Grundform nun schon deutlich sichtbar ist. Der Besucher soll später einmal durch Überqueren eines Steges, der den 5000 Quadratmeter großen Teich in zwei Teile zerschneidet, "die Teichlandschaft direkt erleben" können, wie Rau meint. Eine Wasserwand - ihre Fundamente sind bereits gelegt - wird zusätzlich einen Nostalgie-Effekt schaffen und für etwas Romantik in unmittelbarer Nähe der Westspange sorgen. Am Rande des Teiches sollen in Kleinbiotopen Nischen für selten gewordene Pflanzen geschaffen werden. Das Wasserparadies bildet allerdings nur einen Teil des Projekts Bürgerpark. An der Kongresshalle entsteht augenblicklich eine Terrasse , die mit Hecken begrünt werden soll. An der Ecke zur Saar hin wird später ein Pavillon stehen und einen baulichen Akzent setzen. Auf der Festwiese (sie ist nach den Vorstellungen der Stadtverwaltung für größere Veranstaltungen wie Rockkonzerte oder auch Zirkus-Gastspiele vorgesehen) sprießt bereits der grüne Rasen zwischen den Steinen hervor. Jenseits der Westspange in Richtung Burbach ist der Park zum Teil in kleine Vierecke eingeteilt. In diesen Steingärten dürfen Bürger demnächst bei einer Pfanzaktion selbst Hand an "ihren" Park anlegen. Die aufgeschütteten Steinwälle könnten außerdem zu "Ersatzsandkästen unkonventioneller Art" für spielende Kinder werden. Berühren ist also ausdrücklich erlaubt. Dort durften die Handwerker nach eigenen Vorstellungen kleine Kunstwerke schaffen. Auch hier gehen alte mit neuen Baustoffen eine reizvolle Verbindung ein: Die Krönung ist ein ausgedienter Lkw-Reifen, der als Mauerschmuck eine völlig neue Aufgabe erhalten hat. Einder der "größten Brocken", so Rau, harrt noch seiner Fertigstellung, ein "Garten im Garten" in Form eines Rondells von etwa 40 Meter Durchmesser. Dieser Teil des Parks soll einem "etwas feinerem Anspruch" gerecht werden: Eine abgeschirmte Ruhezone ist an dieser Stelle geplant, in deren Mitte eine Wasserfontäne stehen wird. Für diese Baumaßnahme sind allein 1,2 Millionen DM veranschlagt. Der Ruhegarten mit "intimer Atmosphäre" soll unter anderem Veranstaltungsstätte für kleinere Theateraufführungen oder Musikdarbietungen werden. Auch ein Restaurant, in dem sich erschöpfte Parkspaziergänger ausruhen können, wird nicht fehlen. Doch bis dahin ist noch viel zu tun. Mitarbeiter von zwölf Auftragsfirmen und etwa 40 Kräfte aus Selbsthilfeprojekten sind derzeit auf der Hafeninsel im Einsatz. Die erste "Ausbaustufe" des Bürgerparks soll nach dem Willen der Stadt im nächsten Früjahr planmäßig abgeschlossen sein. Vielleicht wird er dann ja in kurzer Zeit zu dem, was sich der Landschaftsarchitekt Peter Latz als einer der beteiligten Planer davon verspricht: "Der Park spiegelt nicht nur die Geschichte des Ortes wider, sondern wird zum selbstverständlichen Teil der Stadt." Wulf Wein „Erlebnislandschaft mitten in der City“ (Saarbrücker Zeitung, Stadtverband Saarbrücken, 27.05.1989)Am nächsten Freitag wird der Saarbrücker Bürgerpark mit einem großen Fest eröffnet.Saarbrücken (in). Der Baustellenbetrieb auf der Hafeninsel ist noch in vollem Gange, und an verschiedenen Stellen deutet nicht viel auf eine schnelle Fertigstellung hin. Und doch wird der Saarbrücker Bürgerpark bereits am nächsten Wochenende von Freitag, 2. Juni, um 17 Uhr offiziell eingeweiht. Am Freitag, 2. Juni, um 17 Uhr werden Ministerpräsident Oskar Lafontaine und Oberbürgermeister Hans-Jürgen Koebnick die neue Anlage der Bevölkerung übergeben.
27 Firmen beteiligt Bei der Konzeption versuchte man, Neubauelemente mit vor Ort gefundenen historischen Materialien und Situationen zu verknüpfen. Außerdem wurden etwa 1000 Bäume und mehrere tausend Heckenpflanzen gesetzt. 27 saarländische Firmen waren am Bau des Bürgerparkes beteiligt; zusätzlich wurden ABM-Kräfte, Beschäftigte der Neuen Arbeit Saar und Leute des Ausbildungszentrums Burbach auf der Hafeninsel tätig. Bei der Präsentation der Anlage sprach Prof. Latz davon, daß man eigentlich „vier Parks miteinander verwoben“ habe: ein Wegenetz mit Blick-Beziehungen zu den angrenzenden Stadtteilen, eine Kette öffentlicher Gärten, Biotope für Pflanzen und Tiere als „Sukzessionspark“ und ein „Park aus dem Geist des Ortes“. Neue Bauwerke (wie die Teichanlage unter der Westspange oder der abgeschlossene Ruhegarten) und wiederentdeckte Teile (wie Mauerreste des alten Kohlehafens, Gleisanlagen, Heizanlagen oder Kohleschlacken) sollen sich ergänzen und gleichzeitig für Kontraste sorgen.
Vorträge und Ausstellungen Ebenfalls am Samstag gibt es in der Kongreßhalle drei Vorträge, über die „Stadtentwicklung in Saarbrücken“ von Günter Nieder (10 – 10.45 Uhr), über die „Bedeutung von zentralen Parkanlagen in europäischen Städten“ von Prof. Max Guther (10.50 – 11.30 Uhr) und über die „Konzeption des Bürgerparks Hafeninsel“ von Prof. Peter Latz (11.40 – 12.20 Uhr). Im Westfoyer der Kongreßhalle ist darüber hinaus vom 3. bis 7. Juni die Ausstellung „Der Wandel städtebaulicher Leitbilder am Beispiel der Hafeninsel in Saarbrücken“ zu sehen.
„Erlebnislandschaft mitten in der City“ (Saarbrücker Zeitung, Saarbrücken, 01.06.1989)Dreitägiges Fest zur Eröffnung des Saarbrücker Bürgerparks auf der HafeninselEs ist vollbracht! Nach mehrjähriger Bauzeit ist der Saarbrücker Bürgerpark auf der Hafeninsel an der Saar westlich und östlich der Westspange im großen und ganzen fertig. Auf 110 000 Quadratmetern schufen die Planer „eine Erlebnislandschaft mitten in der City“, die die Bürger zum Flanieren, Picknicken, Faulenzen oder einfach nur zum Schauen einladen soll. Mit einem dreitägigen Fest wird die 12 Millionen DM teure Anlage zwischen Kongreßhalle und Malstatter Schleuse offiziell eingeweiht. Von Freitag, 2. Juni, bis Sonntag, 4. Juni, sollen Karussells, Straßenmusikanten, Clowns, Dichterlesungen und natürlich viele Stände gegen Hunger und Durst das Publikum in Scharen anlocken.
Zum Abschluß des Festes wird am Sonntag, 4. Juni, um 11 Uhr, zum Frühschoppen mit der „Saturn-Sound-Dixie-Show“ ins Festzelt eingeladen; an gleicher Stelle spielen später noch die „Stadtkapelle“ (14 Uhr), das „Pandemonium Orchestra“ (17 Uhr) und die „Nightbirds“ (19 Uhr). Im Kastanienhain gibt es um 12 Uhr als musikalisches Kinderprogramm „Jazz for Kids“, anschließend treten die „Bergkapelle St. Ingbert“ (13.30 Uhr) und Marcel Adam und Wolfgang Winkler-Ivengelin (15.30) auf. Im Ruhegarten werden schließlich das „Saarbrücker Klarinettenquartett“ (11.30 Uhr), die „Gaukelettis Clown Company“ (15 Uhr) sowie „René El Payo & Ensemble“ (18 Uhr) zu sehen und zu hören sein.(in) Auf der Suche nach den Wurzeln des Parks (Saarbrücker Zeitung, 05.06.1989)Saarbrücken (in). Schaulustig waren sie wohl alle, die sich am Wochenende in den Bürgerpark auf der Hafeninsel aufmachten, um die neue Anlage unter die Lupe zu nehmen. Trotz des nicht gerade berauschenden Wetters begaben sich recht viele Saarbrücker auf die Spurensuche. Das Publikum war bunt gemischt. Es reichte von ganz jungen Besuchern bis hin zu gestandenen Bürgern.
Bürgerpark Hafeninsel festlich eröffnet (Wochenspiegel 08.06.1989)Reger Betrieb herrschte am Wochenende im neuen Saarbrücker Bürgerpark, der am vergangenen Freitag von Oberbürgermeister Hans-Jürgen Koebnick offiziell eröffnet wurde. Der Oberbürgermeister dankte allen, die mit dazu beigetragen hatten, die größte noch freistehende Fläche in der Saarbrücker Innenstadt einer Nutzung zugeführt zu haben, die allen Saarbrückern zu Gute komme. Der Plan, mitten im Zentrum eine Erlebnis- und Erholungsfläche zu schaffen habe nur mit Zähigkeit und Ausdauer verwirklicht werden, können. Nach Koebnick begrüßte Ministerpräsident Oskar Lafontaine die Besucher. Angesichts der Tatsache, daß Saarbrücken immer grüner werde - so Lafontaine – sei es Zeit, darüber nachzudenken, ob das alte Saarbrücker Lied „Mir sin Saarbrigger und spiele Kligger“ nicht umgedichtet werden müsse, denn die Textpassage „Mir reiße Bääm aus, wo garkenn sinn“ sei auch angesichts der vielen Bäume im neuen Park wohl nicht mehr zeitgemäß. Nach den Begrüßungsreden machte sich Stadt- und Landesvater zusammen mit dem unversehens im Bürgerpark aufgetauchten nordrhein-westphälischen Ministerpräsidenten Johannes Rau auf zu einem ersten Erkundungsgang. Daß einige der Besucher in ihrem Gefolge kurz nach der Banddurchschneidung am Wassertor in Folge eines heftigen Windstoßes eine kalte Dusche nehmen mußten, wollten die Väter des Parkes nicht als schlechtes Omen gelten lassen. An den beiden folgenden Tagen nahmen dann die Saarbrücker trotz schlechter werdenden Wetters in ansehlicher Zahl ihren neuen Bürgerpark in Besitz, wo zur Einweihungsfeier nicht nur ein Festzelt aufgebaut war, sondern auch viele Veranstaltungen für Unterhaltung und Kurzweile sorgten. Auf Entdeckungsreise gehen und den Geist des Saarbrücker Bürgerpaks spüren (Saarbrücker Zeitung, Die SZ-Sonderseite, Saarlouis/Dillingen/Merzig, 28.06.1989)Nicht unumstritten ist die neue Grünanlage im Zentrum der LandeshauptstadtSaarbrücken. Von der Vision einer Stadt, in der das Grün zum dominierenden Bestandteil wird, ist im Zusammenhang mit dem neuen Bürgerpark in der Landeshauptstadt häufig gesprochen worden: Die Planer sehen den Park als Baustein in einer Entwicklung, bei der Grünzonen die Stadt förmlich "durchdringen"; ein Ziel, das wohl erst in Jahren - wenn nicht sogar Jahrzehnten - verwirklicht werden kann. Der Hafeninsel-Park kann da ganz sicher nur als Teil einer Gesamtkonzeption betrachtet werden. Auch wenn man das Konzept der ökologischen Stadterneuerung völlig außer acht läßt, so dokumentiert der Bürgerpark zumindest einen Bewußtseinswandel von Landschaftsarchitekten und Verwaltungsbeamten. Vorbilder für die knapp 11 Hektar große Anlage sind nicht die aufwendigen Bundesgartenschauen und nicht die bis ins kleinste Detail durchgestalteten Parks des 19. Jahrhunderts gewesen. Man hat etwas ganz neues versucht. Gerade das scheint vielen Menschen nicht bewußt zu sein. Sie sehen die Trümmer und Überreste der Stahl- und Kohlenepoche als "schmutzige Relikte" einer längst vergangenen Zeit an; sie vermissen gestaltete Grünflächen, gepflegte Rabatten und gärtnerische Kunstwerke. Zu unordentlich, zu unvollkommen erscheint manchem das, was in den vergangenen drei Jahren für 12 Millionen DM auf der Hafeninsel entstanden ist. Kritiker sprechen davon, daß viel Geld für ein "unbrauchbares Renommierobjekt" der Saarbrücker Stadtväter rausgeworfen sei. Ein politisch motivierter Vorwurf, der nicht den Kern der Sache trifft. Denn erst durch den Bürgerpark wurde schkließlich ein Areal erschlossen, das über Jahrzehnte hinweg fast ein "Niemandsland" war. Für den verantwortlichen Planer, Prof. Peter Latz, stellte sich am Beginn der Arbeiten am Bürgerpark die Frage: "Wie kann man mit einer alten Industriefläche umgehen?" Wie sollte man die Menschen dazu bewegen, eine ehemals tote Fläche - die bis dahin vor allem als Pkw-Abstellplatz genutzt worden war - "zu erobern und zu besetzen?" Entstanden ist dann ein Park, dessen Konzeption vielleicht nicht auf den ersten Blick deutlich wird, der aber dem Besucher doch einiges zu bieten hat. Eigentlich sind es gleich vier Parks, die auf der Hafeninsel geschaffen wurden: da gibt es Gebiete, wo man den "Geist des Ortes" anhand erhaltener Industriebauteile spüren kann, dazu eine Kette öffentlicher Gärten, ein Wegenetz, das die Anlage mit den umliegenden Stadtteilen verknüpft, und schließlich Biotope für Tiere und Pflanzen. Aus der Vogelperspektive ist der Sinn des Ganzen am besten zu erkennen, am Boden könnten Infotafeln, die bislang noch fehlen, sicher für eine vernüftige Orientierung sorgen. Seine "Erstausstattung" hat der Bürgerpark inzwischen erhalten, doch er soll sich noch weiter entwickeln: Mit der Zeit wird es auf der Hafeninsel mit Sicherheit so richtig grün, und irgendwann dürften auch die Bäume Schatten spenden. Wenn dann noch das versprochene Café kommt, werden sich die Besucher auch einmal bei einer Tasse Kaffee hinsetzen können und müssen ihren Proviant nicht mehr mitbringen; zur Zeit sorgen noch ambulante Eis- und Getränkeverkäufer für die Beköstigung der Gäste. Auf Entdeckungsreise im Bürgerpark zu gehen, lohnt jedenfalls heute schon - sei es als Spaziergänger, als Radler oder als Sonnenanbeter. In einigen Jahren - das ist bereits abzusehen - wird eh nicht mehr so intensiv über die Gestaltung des Bürgerparks diskutiert: dann werden die Bürger ihn einfach als "selbstverständlichen Teil" ihrer Stadt ansehen und auch nutzen. Wulf Wein Insel dem Namen nach (Saarbrücker Zeitung, Die SZ-Sonderseite, Saarlouis/Dillingen/Merzig, 28.06.1989)Eine Insel ist sie längst nicht mehr, doch der Name „Hafeninsel“ ist bis heute geblieben. Das Gelände an der Saar im Schnittpunkt der Stadtteile St. Johann, Alt-Saarbrücken und Malstatt ist untrennbar mit Kohle und Stahl verknüpft. Bereits im 18. Jahrhundert entstand dort die „Kohlwaage“. Anschließend war der Bereich bis zum Zweiten Weltkrieg der zentrale Kohlehafen der Stadt. Nach 1945 war die Hafeninsel überwiegend eine Brachfläche, die in Randzonen als provisorischer Parkplatz genutzt wurde; für viele Bürger war sie dementsprechend „ein weißer Fleck“. Nach dem Bau der Westspange entstand dann auf dem Gelände der Bürgerpark. Die endgültige Neugestaltung des Hafeninselbereichs wird abgeschlossen sein, wenn die geplante Randbebauung an der Hafen- und St. Johanner Straße fertig gestellt ist. Für die Planer ist die Realisierung des Projekts Bürgerpark Hafeninsel „eine Investition für eine umweltfreundliche Zukunft“. Beim Blick in die Vergangenheit wird deutlich, daß auch andere schon Großes mit dem Gelände vorhatten. Im Zuge der Umgestaltung der Gauhauptstadt Saarbrücken wollten die Nationalsozialisten dort eine Blockbebauung schaffen. Und französische Architekten dachten nach dem Zweiten Weltkrieg daran, auf der Hafeninsel ein neues Verwaltungszentrum mit Grün- und Freifläche zu bauen. Anfang der 70er Jahre gab es schließlich Überlegungen, das Gelände mit einer verdichteten Hochhausbebauung zu überziehen. (in) Einzigartiges Musterbeispiel für das Umweltbewußtsein (Saarbrücker Zeitung, Stadtverband Saarbrücken, 19.08.1989)Jo Leinen: Bürgerpark hat VorbildfunktionSaarbrücken (fb). „Der Saarbrücker Bürgerpark ist einzigartig im Saarland“, sagte gestern der Saarländische Umweltminister Jo Leinen auf einer Pressekonferenz, die er mitten in der neugeschaffenen Parkanlage abhielt. Am Rande seiner Vorstellung eines Berichts zur Stadt- und Dorferneuerung im Saarland präsentierte Leinen den Park als ein musterhaftes Beispiel für ökologische Landschaftsplanung und Umweltbewußtsein. Sicher sei der Park für Leute, die sich am klassischen Stil eines Stadtparks orientieren, gewöhnungsbedürftig, meinte der Minister. Doch man müsse bedenken, daß der Park noch lange nicht fertig sei. Die Anlage sei unbestritten ein Experiment, das Zeit braucht, sich selbst weiterzuentwickeln.
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