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Grillstelle Bürgerpark, Foto: SaNaBi Ossowska

Foto: SaNaBi Ossowska

Grillstelle Bürgerpark, Foto: Zero Plus

Foto: Zero Plus

Illegale Grillstelle Bürgerpark, Foto: Andreas Heiske

Foto: Andreas Heiske

Bürgerpark-Initiative e.V. ins Leben gerufen   Von Andreas Heiske auf: www.unser-malstatt-online.de 04.12.2011

Vorstandswahlen am 03.12.2011 durchgeführt

Vorstand Bürgerpark-Initiative
 
Vorstand Bürgerpark-Initiative:
hinten v.l.n.r.: Murat Pulat, Andreas Heiske, Christian Weise, Eugen Müller
vorne v.l.n.r.: Stephan Karrenbauer, Jürgen Möllers, Eberhard Rixecker

Am Samstag, den 03.12.2011 wurden die endgültigen Gründungsvoraussetzungen für den Bürgerpark-Initiative e.V. durch Verabschiedung der Satzung und der Wahl des Vorstandes gelegt. Hauptanliegen des Fördervereins ist es, den Bürgerpark Saarbrücken als öffentlichen Park im Herzen der LHS Saarbrücken in die Diskussion zu bringen und sein Ansehen aufzubessern, für den Erhalt des Areals einzustehen, und ihn als kulturellen Austragungsort der verschiedensten Sparten zu fördern.

Die 13 Gründungsmitglieder wählten einstimmig einen siebenköpfigen Vorstand: Vorsitzender: Andreas Heiske; stellvertretender Vorsitzender: Jürgen Möllers; Geschäftsführer: Christian Weise; stellvertretender Geschäftsführer: Murat Pulat; Schriftführer: Eugen Müller; stellvertretender Schriftführer: Eberhard Rixecker; Beisitzer: Stephan Karrenbauer.

Nun obliegt dem geschäftsführendenden Vorstand Heiske und Weise, die Unterlagen zur Vereinseintagung auszufertigen und den Verein zur Eintragung zu bringen. Nach erfolgter Eintragung ist die erste Hauptmitgliederversammlung im März nächsten Jahres anvisiert, auf der es gilt, Ideen zu sammeln und die im Sinne der Satzung umsetzbaren zu planen und zu organisieren.

Erfreut äußerten sich die Gründungsmitglieder über das rege Interesse der Öffentlichkeit am Bürgerpark, sowohl die Saarbrücker Zeitung, der Wochenspiegel und SR3 als auch verschiedene Online-Zeitungen berichteten. Andreas Heiske: „Das zeigt, das wir offensichtlich mit der Diskussion um die Zukunft des Bürgerpark Saarbrückens ein Thema angestoßen haben, dass viele Saarbrücker pressiert, aber über die Diskussion um das Projekt „Stadtmitte am Fluss“ ins Hintertreffen geraten ist. Uns geht es darum, den Bürgerpark Saarbrücken in dieses Projekt zu integrieren.“ Weiter wünscht sich Andreas Heiske, schon im Bürgerpark agierenden Akteure (Pétanqueclub Messidor Saarbrücken, Trial-Sport-Saar, Jugend- und Skatergruppen, Geographie ohne Grenzen, KünstlerInnen) sowie weitere Interessierte dafür gewinnen zu können, sich an einem Zukunftskonzept für den Bürgerpark zu beteiligen. Welchen Weg der Verein zunächst einschlagen wird, entscheidet sich allerdings auf der ersten Haupmitgliederversammlung im März nächsten Jahres, dessen Termin rechtzeitig bekannt gegeben wird und alle Interessierten eingeladen sind.

Bericht auch auf: Wochenspiegel | Die Woch (abgerufen: 11.12.2011)
Über die Bürgerpark-Initiative auf Youtube bei: BIWALTERSECK (abgerufen: 11.12.2011)


Initiative will mehr Leben in den Bürgerpark bringen   Von SZ-Mitarbeiter Andreas Lang in Saarbrücker Zeitung Online 11.11.2011

Der Bürgerpark hat unverdient ein schlechtes Image und fristet ein Schattendasein, aber das soll sich ändern – sagen 14 Bürger. Sie wollen einen Verein gründen und nicht-kommerzielle Veranstaltungen im Park organisieren.

Malstatt. Im Lokal „Först's Eck“ hoben am Samstag 14 Saarbrücker um Versammlungsleiter Andreas Heiske die Bürgerpark-Initiative aus der Taufe.

Und anschließend erarbeiteten sie gleich noch eine Satzung – denn sie wollen ihre Initiative möglichst bald als Verein eintragen lassen.

Heiske erklärte die Motive der Gruppe: „Seit mittlerweile 22 Jahren konnten sich nicht nur Pflanzen und Bäume im Bürgerpark entwickeln und die Begrünung vorantreiben, auch Besuchende konnten das Treiben verfolgen. Es ist ein idyllischer Platz mit vielen Möglichkeiten geworden. Dennoch genießt der Bürgerpark bei den meisten Bürgern keinen guten Ruf.“

Das will die Bürgerpark-Initiative ändern. Heiske beschrieb die Ziele des künftigen Vereins: „Die Bürgerpark-Initiative engagiert sich für eine Bewusstseinsänderung der Bürger der Landeshauptstadt hinsichtlich des Parks, der viel besser als sein Ruf ist.“ Die Initiative will der Stadt bei der Entwicklung des Parkes helfen – ähnlich wie das sonst im Rahmen bei einer „Bürgerbeteiligung“ geschieht. Die Initiative will nicht-kommerzielle Events fördern und selbst welche organisieren. Außerdem will die Initiative die Geschichte des Bürgerparks bekannt machen, Führungen durch den Park anbieten und eine Dokumentation über den Werdegang des Bürgerparks erarbeiten. Zunächst gilt es aber, die gesetzlichen Vorgaben für eine Vereinsgründung zu erfüllen. So haben die 14 Mitglieder noch keinen Vorstand gewählt. Das wollen sie bei der nächsten Sitzung am Samstag, 3. Dezember, nachholen.

Die nächste Sitzung der Bürgerpark-Initiative beginnt am Samstag, 3. Dezember, um 16 Uhr im Nebenraum des Lokals „Först's Eck“ an der Straße „Auf der Werth“. Laut Tagesordnung soll unter anderem ein Vorstand gewählt werden. Wer mitmachen will, ist willkommen.


PRESSEMITTEILUNG der Bürgerpark-Initiative vom 11.10.2011

Den Bürgerpark als öffentliches Zentrum der Landeshauptstadt ins Bewusstsein rufen

Bürgerpark-Initiative will Förderverein gründen

Mittlerweile 22 Jahre konnten sich nicht nur Pflanzen und Bäume im Bürgerpark Saarbrücken entwickeln und die Begrünung vorantreiben, auch Besuchende konnten das Treiben verfolgen. Es ist ein idyllischer Platz mit vielen Möglichkeiten geworden. Dennoch genießt der Bürgerpark bei den meisten BürgerInnen keinen guten Ruf. Oft genug wird von den Medien über kriminelle Machenschaften berichtet. Auch haben sich die Hoffnungen der „Gründungsväter“ nur zum Teil erfüllt. Obwohl der Bürgerpark ideal für Events (Musik / Theater / Ausstellungen) mitten in der Stadt mit bester Verkehrsanbindung ist, hält er diesbezüglich eher einen Dornröschenschlaf. Den wenigsten SaarbrückerInnen ist bekannt, dass das Areal des Bürgerparkes zumindest symbolisch das Zentrum der Landeshauptstadt ist, denn dieses Land gehörte vor der Saarbegradigung zu Alt-Saarbrücken und ist nun zwischen St. Johann und Malstatt aufgeteilt. Die drei Städte, die sich 1909 zu einer Großstadt zusammenschlossen.

Die Bürgerpark-Initiative engagiert sich für eine Bewusstseinsänderung der BürgerInnen der LHS Saarbrücken über den Park. Der Park ist viel besser als sein Ruf. Bei der Entwicklung des Parkes will sie die Stadt im Sinne einer BürgerInnenbeteiligung unterstützen. Nicht-kommerzielle Events will sie fördern und auch durchführen. Auf dem ersten Initiative-Treffen wurde die Gründung eines Fördervereins befürwortet, zwei kommissarische Vertreter, von denen ich einer bin, wurden zur Durchführung beauftragt. Und nun ist es soweit.

Auf dem zweiten Bürgerpark-Initiative-Treffen am Samstag, den 5. November 2011, ist die Gründung des „Bürgerpark-Initiative e.V.“ angestrebt. Dazu sind alle Interessierten und selbstverständlich auch die Medien und Presse eingeladen. Die Sitzung findet statt zwischen 16 und 19 Uhr im „Först's Eck“ (Ecke St. Johanner Str. / Auf der Werth). Auf Anfrage an info@artsimple.de werden die Gründungsunterlagen zugesandt.

In spannender Erwartungshaltung,
Andreas Heiske, kommissarischer Vertreter der Bürgerpark-Initiative


Zweites Treffen der Bürgerpark-Initiative am 05.11.2011   Andreas Heiske, ein kommissarischer Sprecher der Bürgerpark-Initiative (08.10.2011)

Gründung des Fördervereins "Bürgerpark-Initiative e.V." angestrebt

Seit dem ersten Bürgerpark-Initiative-Treffen ist nun doch mehr Zeit ins Land geflossen als geplant. Und dennoch ist die Anzahl der Bürgerpark-InitiativlerInnen mittlerweile auf 22 Menschen angewachsen. Interesse scheint also gegeben.

Gemäß der Vereinbarungen des ersten Treffens der Bürgerpark-Initiative ist nun die Zeit gekommen, die Gründung eines Fördervereins auszuloten. Die notwendigen Formalien sind erfüllt.

Daher folgende
Einladung zum Gründungstreffen des "Bürgerpark-Initiative e.V."
Datum: Samstag, 5. November 2011
Beginn: 16:00 Uhr; angestrebtes Ende: 19 Uhr
Ort: Först's Eck (Ecke St. Jonanner Str. / Auf der Werth)
in 66115 Saarbrücken

Die Bürgerpark-Initiative engagiert sich für eine Bewusstseinsänderung der BürgerInnen der LHS Saarbrücken über den Park. Der Park ist viel besser als sein Ruf. Bei der Entwicklung des Parkes will sie die Stadt im Sinne einer BürgerInnenbeteiligung unterstützen. Nicht-kommerzielle Events will sie fördern und auch durchführen.

Alle am Bürgerpark Saarbrücken Interessierten sind herzlich zu dem Treffen eingeladen. Wer die Unterlagen zur Gründung des Vereins (Satzung / Geschäftsordnung / Wahlordnungen / vorläufige KandidatInnen-Liste) möchte, schicke bitte eine EMail an info@artsimple.de

Aus dem Zentrum der Stadt Alles Gute!
Andreas Heiske, ein kommissarischer Sprecher der Bürgerpark-Initiative


Konzert-Experiment an der Stadtautobahn   Saarbrücker Zeitung 06.10.2011

"Die musikalischen Qualitäten der Stadtautobahn überbauen, untergraben und erweitern" will der Experimental- und Noisemusiker Sisto Rossi am heutigen Donnerstag ab 17 Uhr im Bürgerpark. Das kündigt der Neue Saarbrücker Kunstverein an.

Neuer Saarbrücker Kunstverein

Ausschnitte des Konzerts


Freiräume für Jugendliche   Wochenspiegel Saarbrücken 05.10.2011; Rolf Linsler: Die Linke

Jugendliche haben es nicht immer einfach, Gehör zu finden. Schließlich sind die Verantwortlichen in Politik und Verwaltung meistens dem Jugendalter entwachsen. Und leider sind einige Unverbesserliche immer noch der Meinung, Jüngere müssten still und gehorsam sein, ihre Meinung sei uninteressant, weil die Lebenserfahrung fehle. Ich denke, Saarbrücken soll eine Stadt für alle Menschen sein - ob jung oder alt, männlich oder weiblich, arm oder reich. Die Jugend ist unsere Zukunft, und deshalb müssen wir auch Räume für Jugendliche schaffen. Frei-Räume, in denen sie sich entfalten können. Ich finde es schade, dass etwa die Skaterbahn im Bürgerpark in keinem guten Zustand mehr ist. Es wäre schon viel geholfen, wenn man diese Bahn saniert und vielleicht auch überdacht. Allerdings sollten wir auch an die Sicherheit der Jugendlichen dort denken und deshalb beispielsweise den Kommunalen Ordnungsdienst häufiger kontrollieren lassen. Mich haben besorgte Bürgerinnen und Bürger angesprochen, weil dort, in der Nähe der Skaterbahn, Alkohol und Drogen zum großen Problem werden. Räume für Jugendliche schaffen - das könnte man auch im alten Stadtbad, das bekanntlich seit langer Zeit leer steht. Solange bis ein Investor gefunden ist, und man weiß, wohin die Reise geht, könnte man das Gebäude Jugendlichen zur Verfügung stellen, etwa für Konzerte oder als Probemöglichkeit für Bands. Ich finde, darüber sollte man zumindest nachdenken. Nachdenken sollten wir auch über einen Jugendbeirat - wenn die Voraussetzungen stimmen und dieser Beirat nicht nur ein kraftloses Feigenblatt darstellt, sondern sich dort Jugendliche wirklich einbringen können mit ihren Ideen, wenn sie wirklich Gehör finden.


Jugendhilfsverein Chance feierte 25. Geburtstag   Saarbrücker Zeitung Online 13.09.2011

Der Jugendhilfsverein "Chance - Ambulante Maßnahmen für straffällig gewordene Jugendliche" hat in 25 Jahren rund 3000 junge Leute betreut. Jetzt feierte der Verein im Bürgerpark - mit Gratulanten aus der Politik.

Saarbrücken. "Als wir heute Morgen aufgebaut haben, hat's noch in Strömen geregnet", sagt die 17-jährige Vanessa (Name geändert) im Rondell am Bürgerpark. "Ich muss heute bis halb fünf bleiben, dann bin ich mit meinen 50 Arbeitsstunden fertig." Vanessas letzte, richterlich verfügten Arbeitsstunden bei "Chance - Ambulante Maßnahmen für straffällig gewordene Jugendliche" fielen zusammen mit dem 25-jährigen Jubiläum des Vereins, das mit einem großen Fest im Rondell am Freitag gefeiert wurde. Auf der Bühne gratulierten Regionalverbandsdirektor Peter Gillo, Oberbürgermeisterin Charlotte Britz, Polizeichef Peter Becker und Wolfgang Kuhl vom Justizministerium dem Chance-Team zum erfolgreichen Jubiläum.

Vanessa und die anderen Jugendlichen schleppen Getränkekisten, räumen Geschirr ab. Vanessa ist eine von etwa 150 straffällig gewordenen Jugendlichen zwischen 14 und 21 Jahren, die jährlich bei "Chance" pädagogisch betreut werden und nach richterlicher Anweisung zur Ableistung von Arbeitsstunden verurteilt wurden.

"Zu uns kommen keine Bagatelltäter", erklärt Sozialpädagoge Claus Richter, Abteilungsleiter bei "Chance", "sondern Jugendliche, die mehrfach oder schwerwiegend aufgefallen sind. Bei uns steht jedoch nicht die Tat im Vordergrund."

Die meisten Jugendlichen kommen aus minder privilegierten Stadtteilen, leben in prekären Lebenssituationen. Bei "Chance" arbeiten sie ihre Arbeitsstunden im Forst oder in der Holzwerkstatt ab.

Jugendliche, die zur Betreuungsweisung kommen, können sich handwerklich in der Holzwerkstatt betätigen oder aber sportlich - wie beispielsweise die Trial-Fahrrad-Gruppe zeigt.

Die Jugendlichen balancieren ihre Räder über die Stufen des Rondells. Ein Geschicklichkeitssport, der mit waghalsigen Fahrradmanövern die ganze Konzentration fordert. Vanessa findet die Trail-Show "cool". Aber "Chance" bietet noch mehr. "Wir machen den Jugendlichen klar, dass wir kein verlängerter Arm der Justiz sind. Wir begleiten sie zu Ämtern und helfen ihnen, ein geregeltes Leben zu beginnen", sagt Richter.

Für Vanessa, die obdachlos war, wurde eine betreute Mädchen-WG in Saarbrücken gefunden. Ihre Strafakte, sagt sie, passe in keinen Ordner. Darunter fallen Delikte wie Raub, Diebstahl, schwere Körperverletzung und Sachbeschädigung. Ihre Stunden bei Chance arbeitete sie im Wald ab. "Wir haben Wege befestigt, Holz gesammelt."

Auch die Arbeit in der Holzwerkstatt hat ihr Spaß gemacht. "Trotzdem wäre ich lieber mit meinen Freunden zusammen gewesen als zu arbeiten", sagt sie lachend. Ihren letzten Tag bei "Chance" genießt Vanessa. Sie lacht über Hans Beilsschmidts (Theater Überzwerg) Kabaretteinlage und klatscht begeistert, als ihre Betreuer mit der "Chance-All-Star-Band" auf der Bühne stehen. Sie singt mit und wippt zu den Rockklängen. Seit der Gründung vor 25 Jahren begleitet "Chance e.V." mehr als 3000 straffällig gewordene Jugendliche. Vanessa war nach dem Freitag eine von ihnen.

Von SZ-Mitarbeiterin Marija Herceg


"Ein reizendes Team"   Saarbrücker Zeitung Online 04.07.2011

Rund 50 Komparsen gaben sich gestern im Saarbrücker Bürgerpark ein Stelldichein: Dort wurde eine Szene für einen Film gedreht, in dem die 21-jährige Saarländerin Lavinia Höhne die Hauptrolle übernommen hat.

Saarbrücken. Die Kamera schwenkt vom Publikum aus in Richtung Theaterbühne. Dort wird gerade ein griechisches Stück gespielt. Die Handlung? Die ist in diesem Moment reine Nebensache. Wenige Minuten später, die Szene sitzt. Sie ist Teil der Komödie "Ein reizendes Team", produziert von Simon Schwöbel und Christoph Comes aus dem Odenwald. Beide übernehmen zugleich auch gemeinsam mit der Saarländerin Lavinia Höhne die Hauptrollen. Gedreht wird in drei Ländern. Am Wochenende machte das Filmteam in Saarbrücken Station.

Schwöbel spielt den Halbfinnen Simon. Im wahren Leben ist er tatsächlich Halbfinne. Er soll mit der Halbgriechin Helena (Lavinia Höhne) nach Griechenland fliegen, um ein Hotel neu aufzubauen. Und was hat nun der Umbau einer griechischen Hotelruine mit der Freilichtbühne im Saarbrücker Bürgerpark zu tun? Denn dort drehte das Team am Wochenende. Mit dabei etwa 50 Komparsen aus dem Saarland, gefunden über ein soziales Netzwerk im Internet. Schwöbel studierte bis vor einem Jahr in Saarbrücken Betriebswirtschaftslehre und kennt den Bürgerpark, der sich bereits in seinem ersten Film "Wegen einer Wette" als Kulisse eignete. Die Freilichtbühne war nun Schauplatz einer Theaterszene, die zwar im Film keine tragende Rolle einnimmt. Aber das Geschehen um die Theateraufführung selbst schon, denn da trifft Helena auf Simon und die Geschichte nimmt ihren Lauf.

Lavinia Höhne ist 21 Jahre jung, zurzeit Bundeswehrsoldatin, schloss 2010 ihren Offizierslehrgang bei der Luftwaffe ab.

Sie spielte einige Nebenrollen in Kurzfilmen, bewies sich als Darstellerin in der ZDF-Serie "Herzflimmern". Und nun übernimmt sie die Rolle der Helena, die sich mit Simon zunächst alles andere als gut versteht. Und ausgerechnet die beiden sollen ein griechisches Hotel im neuen Glanz erstrahlen lassen.

Die Filmproduktion ist das zweite und größte Projekt des Gespanns Schwöbel/Comes. Die Dreharbeiten führen nach Finnland und natürlich auch nach Griechenland. Zwar verlangen die Darsteller, bis auf die Hauptrollen, keine Honorare, aber Reisekosten, Equipment, Musiklizenzen verschlingen einige Euros. Wie viel, will Schwöbel nicht verraten, lediglich, dass die Produktion im fünfstelligen Bereich liegt. "Ein reizendes Team" soll Anfang 2012 in Kinos in Frankfurt, Saarbrücken und im hessischen Erbach laufen. Und danach? Das Filmemachen steht nicht auf der Berufsliste der beiden Produzenten. Schwöbel organisiert gerne, Comes mag es zu gestalten. Beide sind seit der Schulzeit Amateurfilmer, aus kleineren Produktionen wuchsen eben größere heran. "Wegen einer Wette" hieß der erste große Film. Außerdem drehten die beiden verschiedene Imagefilme für ihren hessischen Heimatort Erbach. Einen Filmpreis erhielten sie für den Imagefilm "Das Nibelungenlied".

Von SZ-Mitarbeiterin Heike Theobald


1. Treffen der Bürgerpark-Initiative am 18.06.2011   Andreas Heiske, Ein Kurzbericht 23.06.2011

Bürgerpark Saarbrücken kultivieren

Trotz widriger Wetterverhältnisse fanden sich am 18. Juni 2011 Freundinnen und Freunde des Bürgerparks aus Alt-Saarbrücken, St. Johann und Malstatt im Bürgerpark-Rondell ein, um sich in den Meinungen über den Park auszutauschen und die Gründung eines Bürgerpark-Fördervereins zu beraten. Als Themen wurden der schlechte Ruf des Parks, Sicherheitsbedenken, fehlende Bewirtschaftung, geringer werdendes Interesse kultureller Veranstaltender und abnehmende Frequentierung sowie auch die positiven Aspekte (Erholungsraum / Spielmöglichkeiten) des Bürgerparks diskutiert.

Einigkeit bestand unter den Beteiligten, dass der Bürgerpark einen schlechteren Ruf hat als ihm gebührt. Der Bürgerpark Saarbrücken ist nicht nur ein über die Grenzen bekanntes einzigartiges Park-Kunstwerk, das Saarbrücken auch als Hafenstadt in Erinnerung hält. Er steht zudem mehr als symbolisch für das Verschmelzen dreier Städte zur Großstadt Saarbrücken. Den wenigsten SaarbrückerInnen ist bekannt, dass das Gelände des Bürgerparks vor der Saarbegradigung zu Alt-Saarbrücken gehörte, und das heutige Areal zwischen St. Johann und Malstatt aufgeteilt ist. Die drei Städte, die sich 1909 zur Großstadt zusammenschlossen. Insofern ist der Bürgerpark Saarbrücken das Zentrum der Stadt.

Als Resümee wurde festgehalten: Der Bürgerpark bietet ungenutzte Möglichkeiten, die es zu kultivieren gilt. Die Pflege des Parks durch die LHS Saarbrücken wird gelobt, die Promotion für diesen außerordenlichen Park lässt allerdings zu wünschen übrig. Daher wurde die Gründung eines Bürgerparkfördervereins befürwortet, der nicht nur die Stadt in der Ansehensaufwertung des Parkes unterstützen will, sondern auch die Bedeutung des Parks in das Bewusstsein der SaarbrückerInnen rücken und diese für ihn begeistern will. Die Gründungsveranstaltung wird im August stattfinden und alsbald angekündigt.

Auf ein Wiedersehen! Andreas Heiske


Architekt wirbt für Halle im Bürgerpark   Saarbrücker Zeitung Online 01.06.2011

Wenn eine neue Halle gebaut wird, dann nicht irgendwo am Stadtrand, sondern im Bürgerpark. Zu diesem Ergebnis kam Christian Schüßler in seiner Masterarbeit. Die Casino-Gesellschaft ist von seinen Plänen überzeugt.

Saarbrücken. Die Casino-Gesellschaft hat ihren mit 1500 Euro dotierten Förderpreis erstmals in seiner 15-jährigen Geschichte an einen jungen Architekten vergeben. Der 27- jährige Christian Schüßler, Bachelor- und Masterabsolvent der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes (HTW) und mittlerweile Dozent, überzeugte den Vorstand und die Mitglieder der Casino-Gesellschaft mit seinen Plänen zur Stadtentwicklung. Die sei sehr wichtig für die Attraktivität und das Image der Stadt, meinte der Vorsitzende Lothar Arnold. Die Pläne Schüßlers seien "überraschend und beeindruckend".

In seiner Masterarbeit entwickelte Schüßler Pläne für eine neue Eventhalle am Bürgerpark, die die Congresshalle mit einbezieht und einen neuen Veranstaltungskomplex mitten in der Stadt schafft. In der Laudatio beschrieb HTW-Dekan Prof. Heiko Lukas die Masterarbeit als vorbildlichen Entwurf von "ungewöhnlicher, eindringlicher, sinnlicher und spannender" Qualität. Die Erarbeitung spiegele auch den Konflikt zwischen "Kreativität auf der einen Seite und Rationalität auf der anderen Seite". Neben der fachlichen Kompetenz lobte Lukas auch Schüßlers soziales und kulturelles Engagement.

Professor Stefan Ochs, der die Masterarbeit Schüßlers betreut hatte, unterstrich, dass das Thema nicht nur "selbstgewählt" sei, sondern auch seiner Überzeugung gerecht werde, dass eine Eventhalle nicht "auf einem Hügel" der Stadt gebaut werden sollte.

Christian Schüßler berichtete, dass ihm die Idee für seine Masterarbeit kam, als er von den Plänen hörte, dass die Stadt eine Eventhalle in einem Areal oberhalb der Saarlandhalle plane. Sein Konzept widersetze sich dem Trend seit den 60er-Jahren, Hallen in Industriegebieten oder abgeschiedenen Stadtteilen zu bauen. Schüßler wirbt für den Bürgerpark als Hallenstandort auch wegen der Nähe zum Ludwigskreisel und der Westspange. Selbst mehrere Tausend Besucher könnten "dreispurig auf das Gelände fahren", glaubt der Preisträger. Der Vorteil einer Halle im Stadtkern sieht Schüßler darin, dass damit die gesamte Stadt belebt werde.

Die Entwürfe Schüßlers integrieren die Congresshalle, aber auch den Fluss und die Promenade, wo man auch Gastronomie anbieten könne. Das Ziel: ein kultureller Mittelpunkt in der Stadt. Die Optik erinnert ganz bewusst an ein Festzelt. Die Dachkonstruktionen sind dank ihrer perforierten Oberfläche lichtdurchlässig.

Christian Schüßlers Masterarbeit wurde nicht nur mit der Bestnote ausgezeichnet, sondern auch von Lothar Arnold als "kostenloses Konzept" für eine Verbesserung der Stadtplanung gelobt. Vielleicht helfe auch der Förderpreis "ein bisschen, um mehr in die Öffentlichkeit zu kommen".

Von SZ-Mitarbeiterin Marija Herceg


Grillen und Fackeln verboten   (Andreas Heiske, 05.08.2010)

Auf eine EMail-Anfrage von Andreas Heiske (30.07.2010) an den Bürgerreferenten der LHS Saarbrücken Herrn Mertes bezüglich des „freien Grillens“ und des Tragens von Fackeln in Saarbrücken stellte dessen Stellvertreter Herr Blug durch ReEMail vom 03.08.2010 folgendes klar:

„Das Grillen in öffentlichen Anlagen ist verboten. Es ist auch verboten zu grillen, wenn die Kohle in einem dafür vorgesehen und geeigneten Behältnis verbrannt und die Asche aufgefangen wird. Denn Brandgefahr besteht nicht nur aufgrund der Glut und Asche, die nach unten fällt, sondern insbesondere auch aufgrund von sprühender Funken.“

„Die Rechtsgrundlage für das Grillverbot in öffentlichen Anlagen regelt § 8 Abs. 1 der Polizeiverordnung (PVO) über die Aufrechterhaltung der Sicherheit und Ordnung auf Straßen und in Anlagen in Saarbrücken. Die PVO finden Sie unter folgendem Link: "Polizeiverordnung"

Ich zitiere § 8 Abs. 1 der Polizeiverordnung (PVO):

"Sicherheit in öffentlichen Anlagen"

(1) In öffentlichen Anlagen und auf Straßen sind folgende Verhaltensweisen verboten: Übernachten, Zelten, Grillen, Konsum und Umgang von Betäubungsmitteln i.S.d. Betäubungsmittelgesetzes, das Lagern und dauerhafte Verweilen im Zustand von Trunkenheit in einer für Dritte beeinträchtigenden Art, Hütchenspiele, das organisierte Betteln, das Betteln von und mit Kindern, das Betteln mit Zirkustieren."

Herr Blug weiter: “Auf Privatgelände gilt unsere Polizeiverordnung nicht. Dort ist das Grillen zunächst erlaubt, jedoch können Einschränkungen auf zivilrechtlicher Basis gemacht werden (zum Beispiel eine Hausordnung).“

Bezüglich der Fackeln äußerte Herr Blug: „Gemäß § 7 der oben genannten PVO sind Fackelzüge mit Pechfackeln im öffentlichen Bereich verboten. Ein Fackelzug mit Wachsfackeln bedarf der Erlaubnis. Nach Ansicht unseres Grünamtes können wir Fackeln in öffentlichen Anlagen allerdings generell nicht zulassen. Hier besteht akute Brandgefahr - sei es durch unvorsichtige Handhabe der Fackeln oder die nicht ordnungsgemäße Beseitigung der Fackeln.“

Freundlicherweise teilte Herr Blug mir in gleicher EMail eine Domain mit, auf der Sie eine Übersicht der in Saarbrücken zugelassenen Grillstellen finden. Sie lautet: Öffentliche Grillstellen Saarbrücken

Auf Rückfrage vom 04.08.2010, warum in dieser Übersicht die beiden Grillstellen im Bürgerpark Saarbrücken nicht verzeichnet seien, antwortete mir Herr Blug mit ReEMail vom 05.08.2010:

„Sehr geehrter Herr Heiske,

bei den von Ihnen angesprochenen Stellen handelt es sich um ehemalige Grillplätze. Heute ist dort das Grillen aus Sicherheitsgründen nicht mehr erlaubt. Diese Anlagen werden von unserem Grünamt nach und nach entsorgt.“
(Wofür kein Hinweisschild steht.)

Für weitere Fragen steht Ihnen der Bürgerreferent der LHS Saarbrücken sehr gerne zur Verfügung: Sie finden Ihn unter der Domain: Bürgerreferent der LHS Saarbrücken, EMail: buergerreferent@saarbruecken.de

Kommentar: Traurig: Bürgerpark Saarbrücken wird weiter von Erlebnisorten 'entsorgt' (Skateranlage, Bänke, Laufzeitbeschränkung der Brunnen, geschlossene Toiletten). Ob das mal gut tut?

 

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